Case Manager/in (FHM/DGCC)

Online Bewerben

Das Handlungskonzept des Case Management gewinnt immer mehr an Bedeutung. Ziel des Verfahrens ist es, Menschen in herausfordernden Lebenssituationen zu unterstützen und durchgängige Fallverantwortung zu übernehmen. Trotz entsprechender Nachfrage gibt es momentan immer noch wenige professionell ausgebildete Case Managerinnen und Case Manager.

Case Manager/in (FHM)

Berufsbegleitendes Studium
Studienort Bielefeld, Rostock, München
Studienstart Rostock: 2018, Bielefeld: 2018
Studiendauer 10 Monate
Studiengebühr Allgemeine Grundlagen: 1100,00 EUR (Anrechnung von Grundkenntnissen möglich), Basismodul: 1.398,00 EUR, Aufbaumodul: 998,00 EUR
Finanzierungsmöglichkeiten Bildungsscheck des Landes NRW / Bildungsprämie
Sonstiges Abschluss: Hochschuleigenes Zertifikat und bei Erfüllung aller Zugangsvoraussetzungen zusätzlich das Zertifikat der DGCC (Deutsche Gesellschaft für Care und Case Management)

Wer als Fachkraft anderen professionell Hilfeleistungen anbietet und vermittelt, ist vor zunehmend höhere Anforderungen gestellt. Die Lebenswelten der Klientinnen und Klienten wie auch das Angebot an Dienstleistungen werden immer komplexer. Gleichzeitig wächst der Druck, so ökonomisch und zugleich so wirksam wie möglich zu arbeiten und die Qualität eigenen Handelns nachzuweisen.

In diesem Spannungsfeld hat sich das Handlungskonzept Case Management als zielgerichtetes, strukturiertes Verfahren des Fallmanagements  und zur Steuerung von Hilfedienstleistungen etabliert. Die Arbeit des Case Managers/der Case Managerin zielt darauf, Menschen in herausfordernden Lebenssituationen ressourcenorientiert zu unterstützen und  durchgängig eine Fallverantwortung zu übernehmen. Case Management ist ein ganzheitlich orientiertes Handlungskonzept: Es beinhaltet sowohl ein individuelles Fallmanagement als auch die koordinierende Steuerung von Hilfeleistungen der verschiedenen Leistungsanbieter im Sinne eines Systemmanagements.

Ziel des weiterbildenden Studiums Case Manager/in (FHM) ist es, Fachkräften fundierte Kenntnisse in den Methoden, Verfahrensweisen und Anwendungsfeldern des Case Managements zu vermitteln und sie zu befähigen, diese Kompetenzen in ihrem spezifischen Arbeitsfeld anzuwenden und ihre Arbeit effektiv und effizient zu gestalten. Die Studierenden erhalten umfassendes und tiefgreifendes Case Management-Wissen, sowohl theoretische Kenntnisse als auch Anwendungskompetenz. Case Manager/innen werden in verschiedenen Arbeitsfeldern tätig: Im ambulanten und stationären Gesundheitswesen, in der Pflegeberatung, der Beschäftigungsförderung und Arbeitsvermittlung, in der Kinder- Jugend- und Familienhilfe, in der Alten -und Behindertenhilfe sowie der Integrationsförderung u.a. Nach wie vor gibt es einen steigenden Bedarf an professionell ausgebildeten Case Manager/innen.

Prof. Dr. Roswitha Gembris

Prof. Dr. Roswitha Gembris

Gleichstellungsbeauftragte
Soziale Arbeit & Management
gembris@@fh-mittelstand.de

Publikationen

Aktuelles

Zu diesem Bereich sind zur Zeit keine aktuellen Informationen vorhanden. Unsere aktuellen Hochschulinformationen finden Sie hier.

Fachhochschule des Mittelstands (FHM) Rostock
Kröpeliner Str. 85
(Eingang: Faule Grube)
18055 Rostock
+49 381 4612390
+49 381 46123933
rostock@@fh-mittelstand.de

FHM München
Lindwurmstr. 117
80337 München
+49 89 51554875

Institut für Weiterbildung und Kompetenzentwicklung (IWK)
+49 521 96655271
+49 521 96655277

Studieninhalte

Das weiterbildende Studium zum/zur Case Manager/in (FHM) setzt sich aus Basis- und Aufbaumodulen zusammen. Es erfordert sowohl den Nachweis einer Berufspraxis als auch den Nachweis über den Erwerb personaler, methodischer, beratungsrelevanter und sozialrechtlicher Kompetenzen. Sofern diese nicht bereits vorliegen, können sie studienbegleitend an der FHM erworben werden. Dazu werden die Themen „Kommunikation & Gesprächsführung“, „Moderation“, „Selbstreflexion“, „Sozialrecht“ und auf Anfrage „Beratungspraxis“ angeboten.

Allgemeine Grundlagen

  • Sozialrecht
  • Kommunikation & Gesprächsführung
  • Moderation
  • Selbstreflexion
  • Beratungskompetenz

Basismodule

  • Grundlagen des Case Management
  • Fallsteuerung
  • Systemsteuerung
  • Evaluation & Qualitätssicherung

Aufbaumodule (Wahl zwischen verschiedenen fachspezifischen Aufbaumodulen)

  • Sozial- und Gesundheitswesen
  • Beschäftigungsförderung

Die Basismodule führen ein in die theoretischen und praktischen Grundlagen des Case Managements. Sie vermitteln Kompetenzen in den Bereichen der individuellen Einzelfallsteuerung und der Systemsteuerung, der Netzwerkarbeit, der Evaluation und Qualitätssicherung. Die Förderung der Beratungskompetenz ist durchgängiges Thema in der Ausbildung zur/zum Case Manager/in. Zudem haben die Studierenden die Möglichkeit, an einem Kompetenzdiagnoseverfahren (KODE®) teilzunehmen.
In den Aufbaumodulen werden die Kenntnisse in Bezug auf ein ausgewähltes berufspraktisches Anwendungsfeld hin vertieft, alternativ in den Handlungsfeldern „Case Management im Gesundheitswesen“ bzw. „Case Management in der Beschäftigungsförderung“. In den jeweiligen Aufbaumodulen werden einerseits die spezifischen Rahmenbedingungen, Entwicklungen und Perspektiven aufgezeigt, E-Health, Integrierte Versorgung, Überleitungsmanagement bzw. arbeitsmarktspezifische Aspekte der Beschäftigungsförderung, strukturelle, rechtliche und politische Rahmenbedingungen u.a., anderseits geht es um den unmittelbaren Anwendungsbezug durch die Berufspraxis der Studierenden. Das Studium schließt mit einer schriftlichen Abschlussarbeit ab.

Studienverlauf

Die FHM ist mit ihrer langjährigen Erfahrung in der Planung und Umsetzung von zielgerichteten Lernkonzepten kompetenter Ansprechpartner bei der Gestaltung praxisnaher und teilnehmerorientierter Studienmodule. Professionelle und praxiserfahrene Dozentinnen und Dozenten sichern ein fachlich fundiertes Arbeiten in unseren Seminaren. Das Studium wird berufsbegleitend in Präsenzphasen, selbst organisierten Arbeitsgruppen, Gruppensupervision und Fernstudienbriefen durchgeführt. Dieses didaktisch ausgewogene Lehr- und Lernkonzept beinhaltet eine optimale Kombination verschiedener Lernformen. Die Präsenzphasen an der FHM finden an festgelegten Terminen in der Regel an einem Wochenende im Monat statt.

Stimmen zum Studium

Dipl. Soz. wiss. Iris Bleiker, Dozentin Case Management:

„Der Mensch steht im Mittelpunkt.

Komplexe Aufgabenstellungen im Sozial- und Gesundheitswesen verlangen nach kreativen Lösungen und qualifizierten Fachkräften. Case Management bietet eine Vielzahl von Methoden, um strukturiert und passgenau auf den einzelnen Fall zugeschnittene Hilfe- und Versorgungsleistungen zu erbringen und zu steuern. Der Klient wird in seiner gesamten Identität und in seinem ökosozialen Umfeld gesehen;  die Selbstbefähigung steht im Vordergrund. Das Fallmanagement wird ergänzt durch Management auf der Systemebene sowie Aufbau und Pflege von Netzwerken. Hier geht es um den zielwirksamen und effizienten Einsatz von Ressourcen und die Initiierung von regionalen Versorgungsangeboten.

Wo immer Menschen einen Bedarf an Unterstützung haben, sei es im gesundheitlichen, psychischen oder pflegerischen Bereich,  in der sozialen oder beruflichen Integration, wo immer Institutionen einen Bedarf an qualifizierten Fachkräften haben – hier sind Sie als Case Manager/in genau richtig! Wir bilden nach den Standards der DGCC aus. Nach der Schulung lassen wir Sie nicht allein; wir veranstalten Fachseminare und Tagungen.“

Hannelore Bogdon, ISA-Beraterin, Studiengruppe Case Management 06:

"Ab Sommer 2007 habe ich die berufsbegleitende Weiterbildung zum/zur Case Manager/in (FHM) an der FHM in Bielefeld durchlaufen und abgeschlossen. In diesem Studium wurde mir Grundwissen zu Case Management in Theorie und Praxis vermittelt. Erweitertes Wissen wurde anhand von Fallbeispielen erteilt und durch die Facharbeit transparent gemacht. Wissen und Nutzen zu Netzwerken werten mich auf.“

Vorraussetzungen

Das weiterbildende Studium zum/zur Case Manager/in (FHM) richtet sich an Interessierte aus dem Bereich des Sozial- oder Gesundheitswesen, der Arbeitsvermittlung oder der Versicherungswirtschaft, die ihre beruflichen Handlungsmöglichkeiten um den Einsatz von Case-Management-Techniken erweitern wollen.
Das weiterbildende Studium zum/zur Case Manager/in (FHM) spricht „professionell Helfende“ an, die ihre Handlungsmöglichkeiten erweitern und die Qualität der eigenen Arbeit durch den gezielten Einsatz von Case Management-Techniken verbessern wollen.

Angesprochen sind also Personen, die andere Menschen beraten oder sie unterstützen, z.B.

  • als Fachkraft in einem Krankenhaus, einer Rehabilitationseinrichtung, einem Altenpflegeheim,
  • als Mitarbeiter/in in einer Einrichtung der Integrations- und Beschäftigungsförderung (z.B. bei der Arbeitsagentur, bei der ARGE, in einer Optionskommune, bei einem Bildungsträger etc.)
  • als Fachkraft in der sozialen Arbeit, z.B. in der Kinder-, Jugend- oder Familienhilfe, in einer Beratungsstelle.

Ebenfalls angesprochen sind all jene, die zurzeit Arbeit suchend sind oder sich beruflich verändern möchten und eine Tätigkeit im Bereich des Case Management/Fallmanagement anstreben.

Mögliche Zugangswege zum weiterbildenden Studium sind:

  • Ein abgeschlossenes einschlägiges Fachhochschul- oder Hochschulstudium und mindestens einjährige Berufserfahrung
  • Eine einschlägig abgeschlossene Berufsausbildung mit mindestens zwei Jahren Berufserfahrung

Ihr Ansprechpartner

Ivonne Bojarski

Ivonne Bojarski, M.Sc.

Organisatorische Leiterin FHM Rostock
- in Elternzeit -

Sophia Cuesta

Sophia Cuesta, B.Sc.

Institut für Weiterbildung und Kompetenzentwicklung (IWK)
Studienberatung
cuesta@@fh-mittelstand.de
Fon: +49 521 96655228

Hannelore Scholler

Hannelore Scholler

Institut für Weiterbildung und Kompetenzentwicklung München
Studienberatung
scholler@@fh-mittelstand.de
Fon: +49 8974 654343

Jetzt online bewerben und sofort durchstarten!

Jetzt bewerben Infomaterial