(Zertifizierte/r) Reha-Ausbilder/in (FHM)

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Das weiterbildende Studium ist für pädagogische oder ausbildende Mitarbeiter des Bildungs-, Sozial- und Gesundheitswesens konzipiert. Angesprochen werden insbesondere Mitarbeiter bei Bildungsträgern oder sozialen Trägern, die mit der Ausbildung und Betreuung von Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen beauftragt sind.

Reha-Ausbilder/in (FHM)

Berufsbegleitendes Studium
Studienort Bielefeld
Studienstart 01.08.2017
Studiendauer 10 Monate
Studiengebühr 2.200,00 EUR
Finanzierungsmöglichkeiten Bildungsscheck des Landes NRW

Das weiterbildende Studium erfüllt die Maßgabendes § 6 Abs. 2 der Rahmenregelung für Ausbildungsregelungen für behinderte Menschen gemäß § 66 BBiG/§ 42 HwO durch den Hauptausschuss des Bundesinstituts für Berufsbildung (BiBB).

Vor diesem Hintergrund bieten wir Ihnen mit unserem weiterbildenden Studium zum/zur (Zertifizierten) Reha-Ausbilder/in eine zukunftssichere Weiterbildung in einem der größten wachsenden Wirtschaftsbereiche an und schließen damit eine Lücke im bisherigen Angebot der wissenschaftlichen Weiterbildung Deutschlands.

Prof. Dr. Walter Niemeier

Prof. Dr. Walter Niemeier

Dekan Fachbereich Personal/Gesundheit/Soziales
Kompetenz- und Personalentwicklung
niemeier@@fh-mittelstand.de

Vita

Aktuelles

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Perspektiven

Das weiterbildende Studium bietet Personen in diesem Arbeitsfeld eine Weiterbildung zur Vertiefung der Kenntnisse bzw. eine Spezialisierung an. Der Hauptausschuss des Bundesinstituts für Berufsbildung hat in seiner Rahmenregelung für Ausbildungsregelungen für behinderte Menschen gemäß § 66 BBiG/§ 42m HwO (Stand 15. Dezember 2010) festgelegt, dass
Ausbilderinnen und Ausbilder, die im Rahmen einer Ausbildung nach § 66 BBiG/§ 42m HwO erstmals tätig werden, neben der persönlichen, berufsspezifisch fachlichen sowie der berufs- und arbeitspädagogischen Eignung (AEVO u.a.) eine mehrjährige Erfahrung in der Ausbildung sowie zusätzliche behindertenspezifische Qualifikationen nachweisen müssen. Betriebe,
die im Rahmen des § 66 BBiG/§ 42m HwO ausbilden, müssen sich der Unterstützung durch eine geeignete Ausbildungseinrichtung versichern.

Die Studierenden lernen Ansätze, Instrumente und Kernprozesse der rehabilitationspädagogischen Prozesse kennen. Dazu gehören die Einführungen in die Rehabilitationskunde, Recht, Medizin und Psychologie, Pädagogik
und Didaktik sowie Arbeitskunde und Arbeitspädagogik.

Zusätzlich soll die eigene betriebliche Ausbildungspraxis reflektiert werden und eine interdisziplinäre Projektarbeit zur Umsetzung der gewonnenen Erkenntnisse entwickelt werden.Das weiterbildende Studium zeichnet sich durch einen ausgeprägten Praxisbezug aus. Der direkte Praxistransfer der Studieninhalte wird u.a. durch mehrere Case Studies gewährleistet, in denen die Kenntnisse aus den jeweiligen Studienseminaren an Hand von Fallbeispielen umgesetzt und
reflektiert werden. Mit Abschluss des weiterbildenden Studiums sind die Absolventen in der Lage, sich in Theorie und Praxis mit der anspruchsvollen Aufgabe der beruflichen Rehabilitation auseinanderzusetzen und neue Handlungsmöglichkeiten in ihre praktische Arbeit einzubringen.

Studieninhalte

Das Studienkonzept umfasst insgesamt 320 Stunden, die auf sieben Module verteilt sind. Vier Präsenzschulungsphasen legen die Grundlagen, Studienbriefe vertiefen die Inhalte der Präsenzphasen. Case Studies üben die Anwendung der erlernten Kenntnisse und e-learning-Einheiten reflektieren gemeinsam die erstellten Case Studies. In einer abschließenden Projektarbeit führen die Studierenden die Module im Sinne einer interdisziplinären Projektarbeit zusammen.

Modul I: Rehabilitationskunde

  • Sozialpolitische Einordnung und arbeitsmarktpolitische Relevanz
  • Der Rehaprozess
  • Maßnahmearten im Bereich der beruflichen Rehabilitation

Modul II: Recht

  • Relevante Sozialgesetze
  • Anwendung in der Praxis

Modul III: Medizin und Psychologie

  • Die häufigsten psychischen und physischen Erkrankungen
  • Lernbehinderung
  • Interpretation psychologischer Gutachten

Modul IV: Reflexion der betrieblichen Ausbildungspraxis

  • Unterschied zwischen „normaler“ und Reha-Ausbildung
  • Menschenbild und Ausbildungspraxis
  • Besondere Merkmale einer Reha-Ausbildung

Modul V: Pädagogik / Didaktik

  • Methoden der Unterrichtsgestaltung
  • Spezifische Bedürfnisse von Menschen mit einer Lernbehinderung
  • Gestaltung des praktischen Unterrichts

Modul VI: Arbeitskunde / Arbeitspädagogik

  • Theorien des Arbeitens und Lernens
  • Berufliche Ausbildungskonzepte
  • Bewertungsmaßstäbe
  • Allg. Anforderungen des Arbeitsmarktes

Modul VII: Interdisziplinäre Projektarbeit

  • Aufbau eines Projekts
  • Projekte in der beruflichen Rehabilitation

Studienverlauf

 

Präsenzstunden

Studienbriefeinheiten

Case Study-Einheiten

e-learning-Einheiten

Gesamt

Rehabilitationskunde

8

12

-

-

20

Recht

6

18

12

4

40

Medizin/ Psychologie

8

32

12

4

56

Reflexion d. betriebl. Ausbildungspraxis

24

-

-

16

40

Pädagogik/ Didatik

24

6

8

4

42

Arbeitskunde/ Arbeitspädagogik

24

-

-

4

28

Interdisziplinäre Projektarbeit

-

91

-

3

94

Voraussetzungen

Das weiterbildende Studium zum/zur Zertifizierten Reha-Ausbilder/in richtet sich an pädagogische oder ausbildende Mitarbeiter des Bildungs-, Sozial- und Gesundheitswesens, die ihre beruflichen Fähigkeiten erweitern wollen.

Mögliche Zugangswege zum weiterbildenden Studium sind:

  • (Fach-)Hochschulreife 
  • Absolventen eines einschlägigen Fachhochschul- oder Hochschulstudiums 
  • Eine einschlägig abgeschlossene Berufsausbildung mit mindestens zwei Jahren Berufserfahrung

Ihr Ansprechpartner

Sophie Kewitz

Sophie Kewitz, B.A.

Institut für Weiterbildung und Kompetenzentwicklung (IWK)
kewitz@@fh-mittelstand.de
Fon: +49 521 966 55232

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