Digitalisierungsindex für KMU

Dieses Vorhaben wurde aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert: Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen

PROJEKTBESCHREIBUNG:

Mittelständische Unternehmen gelten als die Stütze der deutschen Wirtschaft. Die sozio-technische Entwicklung zur „Industrie 4.0“ stellt Unternehmen vor neue Herausforderungen. Betroffen von den Veränderungen sind alle direkten und indirekten wertschöpfenden Aktivitäten im Unternehmen. Um die Digitalisierung kleiner und mittelständischer Unternehmen (KMU) unterstützen zu können und der Politik Handlungsfelder aufzeigen zu können, ist es von besonderer Bedeutung zunächst den Status Quo der mittelständischen Unternehmen zu erfassen und die Entwicklung möglichst langfristig zu beobachten.

Ziel des Digitalisierungsindex für KMU in NRW ist somit, die Schaffung einer fundierten empirischen Basis zum IST-Stand der Digitalisierung und somit der Schaffung eines Analyseinstruments für unternehmerische Investitionsentscheidungen und strukturpolitische Maßnahmen. Um dem Mittelstand in seiner Vielfältigkeit gerecht zu werden, wird der Gesamtdigitalisierungsindex aus drei Teilindizes für die Branchen „Industrie“, „Handwerk“ und „industrienahe Dienstleistungen“ zusammengesetzt.

Ergebnis des Projekts ist ein Bericht über den Digitalisierungsstands bei KMUs und darüber hinaus ein digitales Tool, welches eine mehrdimensionale Darstellung nach Digitalisierungskategorie, Größe und Branche der Unternehmen sowie nach Wirtschaftskreisen in NRW zulässt. Der Digitalisierungsindex ermöglicht des Weiteren ein jährliches Monitoring des Entwicklungsstands und der Weitentwicklung von Unternehmen.

  • Projektkoordinator: Fachhochschule des Mittelstands (FHM)
  • Laufzeit: Oktober 2016 – April 2017
  • Budget/Fördervolumen: 110.000 €
  • Schlagworte: Digitalisierung, Industrie 4.0, digitale Lebenswelten, Arbeiten in digitaler Welt, KMU , Arbeitswelt 4.0
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Kontaktpersonen in der FHM