INTERNET OF ENERGY – EDUCATION AND QUALIFICATION

Das Projekt wird gefördert aus den Mitteln der Europäischen Union, Erasmus+ Leitaktion 2 – Strategische Partnerschaften

PROJEKTBESCHREIBUNG
Die moderne, technologie- und wissensbasierte Gesellschaft ist auf einen ständig wachsenden Energieverbrauch angewiesen. Im Hinblick auf die Knappheit der fossilen Energierohstoffe investieren bereits mehrere Länder in grüne Energien und erneuerbare Energieressourcen. Allerdings steht die heutige Energiewirtschaft vor der zusätzlichen Herausforderung, die Energienetze und -systeme nach den neuen digitalen Paradigmen zu entwickeln. Intelligente Stromnetze, deren Komponenten und Akteure untereinander mittels Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) kommunizieren und selbstständig ihre Prozesse optimieren können, sind die Zukunft der Energiemärkte: das sogenannte Internet of Energy (IoE).
Das IoE-Konzept basiert auf der Anwendung des Internets der Dinge, das inzwischen in vielen Sektoren Einzug hält. Allerdings verläuft die Entwicklung und Diffusion von IoE-Services und -Produkten viel langsamer als erwartet. Dies scheint an mangelndem Wissen des Fachpersonals sowie an einem grundsätzlich geringen Kenntnisstand über das IoE zu liegen.
Das IoE-Projekt setzt an festgestellten Defiziten an und will europäische Unternehmen bei der Einführung der IoE-Technologien unterstützen. Dabei werden folgende spezifische Ziele verfolgt:

  • Sensibilisierung der Energieanbieter sowie der Energieverbraucher für das IoE-Konzept, dessen Anwendungen und Wettbewerbsvorteile;
  • Entwicklung von Trainingsangeboten und Qualifikationen im IoE für Fachkräfte: da das IoE sich durch die Interdisziplinarität auszeichnet und an der Schnittstelle zwischen Ingenieurwesen, Betriebswirtschaftslehre und IKT liegt, erscheint die Aufbereitung von entsprechend interdisziplinär ausgerichteten Weiterbildungsangeboten vonnöten zu sein;
  • Anpassung der IoE-Qualifikationen an europäische Qualifikationsrahmen ECVET und e-CF (European e-Competence Framework): dadurch soll die transnationale Anerkennung der erworbenen Kompetenzen ermöglicht und somit die Beschäftigungsfähigkeit der qualifizierten Nutzer auf europäischer Ebene gefördert werden.

Der langfristige Mehrwert des Projekts besteht darin, den Einsatz von IoE in allen Wirtschaftssektoren zu beschleunigen und somit die digitale Transformation der europäischen Wirtschaft zu fördern.

PROJEKTKOORDINATOR:

  • National Research Council, Naples, Italien: www.cnr.it 

PROJEKTPARTNER:

PROJEKTVOLUMEN: 449,561.00 EUR

PROJEKTLAUFZEIT: September 1, 2017 – August 31, 2020

Kontaktperson in der FHM:

PROJEKTKOORDINATOR: Olga Zubikova, zubikova@@fh-mittelstand.de