Medienpsychologie

Bachelor of Science (B.Sc.)

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Informationen zum Studium B. Sc. Medienpsychologie

Mögliche spätere Tätigkeitsbereiche und Arbeitgeber

  • Werbepsychologe in der Marktforschung
  • Kommunikationsberater
  • Kommunikationspsychologe in einer Bildungseinrichtung
  • Mitarbeiter in einer Marketing- oder PR-Agentur
  • Mitarbeiter in der Unternehmenskommunikation
  • Mediaberater für Verlage & Rundfunkhäuser
  • Mitarbeiter im Social-Media-Marketing

Das Vollzeit-Studium

Ein klassisches Vollzeit-Studium ist für die meisten (Fach-) Abiturienten der Regelfall. Ein Vollzeit-Bachelor in Medienpsychologie dauert drei Jahre und ist an der FHM in Trimester aufgeteilt (drei Blöcke à vier Monate). Sie durchlaufen also in drei Jahren Studium insgesamt neun Trimester. In einer normalen Vorlesungswoche sind Sie von montags bis freitags in der Hochschule und haben in der Regel von 9.00 Uhr bis 17.45 Uhr Vorlesungen. Am Ende eines jeden Trimesters findet dann eine Klausur- und Prüfungsphase statt. Während Ihres Studiums Medienpsychologie absolvieren Sie außerdem eine sechs-monatige Praxisphase, das sogenannte „SiP“ (Studium in der Praxis). Hierbei handelt es sich um ein integriertes Pflichtpraktikum, das Sie in einem Unternehmen Ihrer Wahl im In- oder Ausland durchlaufen. Die SiP-Phase startet nach Ihrem ersten Studienjahr und dauert von Oktober bis März. In dieser Zeit können Sie Ihr theoretisch erworbenes Wissen aus dem ersten Studienjahr in Medienpsychologie in der Praxis anwenden und Unternehmensluft schnuppern. Im Anschluss an das Praktikum muss eine wissenschaftliche Arbeit über ein Thema aus Ihrer Zeit im Praktikumsunternehmen geschrieben werden. Diese zählt bereits 20 Prozent zu Ihrer späteren Bachelorendnote dazu. Ist diese erste Hürde geschafft, folgt ein weiteres Jahr Studium an der FHM gespickt mit Praxisprojekten. Am Ende wartet dann die Bachelorphase auf Sie: Sie verfassen eine 50- bis 70-seitige Abschlussarbeit und müssen diese in einem sogenannten Kolloquium verteidigen. Haben Sie diese letzte Prüfung erfolgreich bestanden, verleiht Ihnen die FHM auf einem festlichen Abschlussball Ihre Bachelorurkunde. Ein toller Abschluss des Studiums Medienpsychologie, der gemeinsam mit der Familie und Freunden gefeiert werden kann!

Wann ist Vorlesungsfrei?

  • Als FHM Vollzeit-Student im Bachelor-Studiengang Medienpsychologie haben Sie in den Oster- und Weihnachtsferien frei sowie im kompletten Monat September.

Trimesterticket für den ÖPNV

  • Mit Studienbeginn an der FHM erhalten Sie ein kostenpflichtiges Trimesterticket für den ÖPNV. Sie können damit die Angebote von Bus und Bahn im angegebenen Geltungsbereich nutzen. Diesen Service bieten wir in Zusammenarbeit mit dem jeweiligen Studentenwerk an.

Studentenleben

  • Neben Vorlesungen und Klausuren soll Ihnen Ihr Studium natürlich auch Spaß machen. Denn die Studentenzeit ist etwas Besonderes! Deshalb organisieren wir für Sie regelmäßige Campus Events, Sommerfeste und Weihnachtspartys sowie eine jährliche Skifreizeit, an der Studierende alle FHM-Campi teilnehmen können.

Studieninhalte

Allgemeine Wirtschaftskompetenz

  • Betriebswirtschaft mit Unternehmensgründung
  • Statistik für Psychologen I
  • Statistik für Psychologen II
  • Medienrecht für Psychologen

Personale & soziale Kompetenz

  • Wirtschaftsenglisch
  • Entwicklungspsychologie für Medienpsychologen
  • Teammanagement, Präsentation & Moderation

Medienpsychologie Kompetenz

  • Allgemeine Psychologie
  • Einführung in Gebiete und Forschungsmethoden der Psychologie
  • Medien- und Kommunikationspsychologie
  • Psychologie der Mediennutzung
  • Mediensozialisation
  • Differentielle und Persönlichkeitspsychologie
  • Sozialpsychologie
  • Pädagogische Psychologie
  • Medienkompetenz und Medienpädagogik
  • Angewandte Medienpsychologie: Medienkonzeption und -gestaltung
  • Psychologie der Medienwirkung
  • Markt- und Werbepsychologie

Aktivitäts- & Handlungskompetenz

  • Studium in der Praxis (SiP)
  • Wissenschaftliches Arbeiten: Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten
  • Methoden der Mediennutzungs- und Medienwirkungsforschung

Bewerbung

Der Studiengang Bachelor of Science (B.Sc.) Medienpsychologie richtet sich an studieninteressiertedie, die mit einem international anerkannten Hochschulabschluss Fach- und Führungsaufgaben in der Medienbranche übernehmen wollen. Dabei werden sowohl (Fach-) Abiturientinnen und (Fach-) Abiturienten angesprochen, die über kein fachspezifisches Vorwissen verfügen, als auch Bewerberinnen und Bewerber, die bereits erste berufliche Erfahrungen in der Medienbranche gesammelt haben.

Voraussetzungen

Die Fachhochschule des Mittelstands (FHM) ist eine staatlich anerkannte, private Fachhochschule. Studierende müssen daher mindestens die gleichen formalen Zugangsvoraussetzungen erfüllen, die für die Aufnahme eines vergleichbaren Studiums an einer öffentlichen Hochschule erforderlich wären. Formale Voraussetzung zur Aufnahme des Bachelor-Studiums in Medienpsychologie an der FHM sind die Hochschul- oder Fachhochschulreife. Berufspraktiker mit entsprechenden beruflichen Abschlüssen können ebenfalls ein Studium aufnehmen. Mögliche Zugangswege zum Bachelor-Studiengang Medienpsychologie:

  • Nachweis der Hochschulzugangsberechtigung (Allgemeine Hochschulreife, etc.)
  • Hochschulreife
  • Fachhochschulreife
  • Meister
  • Meisteranwärter mit FH-Reife
  • Betriebswirt des Handwerks
  • Betriebswirt (IHK)
  • Absolventen zweijähriger Fachschulausbildungen
  • Fachwirte und Fachkaufleute
  • Staatlich geprüfter Betriebswirt

Der Bachelor-Studiengang Medienpsychologie an der FHM ist nicht mit einem Numerus Clausus (NC) belegt. Die am besten geeigneten Bewerberinnen und Bewerber werden stattdessen über ein hochschuleigenes Auswahlverfahren ausgewählt. Wie bei der Personalauswahl moderner Wirtschaftsunternehmen hat die FHM hierfür ein aufwändiges Verfahren entwickelt. 

So bewerben Sie sich um einen Studienplatz an der FHM

  • Bewerben Sie sich direkt ONLINE oder reichen Sie Ihre schriftlichen Bewerbungsunterlagen bei uns ein.
  • Sind alle formalen Voraussetzungen erfüllt, werden Sie per Mail zum nächstmöglichen Auswahlverfahren eingeladen.
  • Innerhalb von 15 Werktagen erhalten Sie anschließend von uns die Entscheidung über die Zulassung zum Studium.
  • Sind Sie zum Studium Medienpsychologie zugelassen, werden Ihnen die Immatrikulationsunterlagen sowie der Studienvertrag zugeschickt.

Wie verläuft das Aufnahmeverfahren?

Nach Einreichung der schriftlichen Bewerbungsunterlagen für den Bachelor-Studiengang Medienpsychologie entscheidet eine Bewerbungskommission über die Einladung zu einem mehrstündigen Auswahlverfahren. Die Bewerberinnen und Bewerber lösen verschiedene Gruppenaufgaben, nehmen an einem Englischtest sowie an einem mathematisch-logischen Test teil und durchlaufen eine Kompetenzdiagnostik nach dem KODE®-Verfahren. Den Abschluss bildet ein persönliches Vorstellungsgespräch mit einem der Hochschullehrer. Auf der Grundlage einer abschließenden Gesamtbeurteilung erhalten die Bewerberinnen und Bewerber i.d.R. innerhalb von 15 Werktagen eine verbindliche Studienplatzzusage oder -absage für Medienpsychologie von der FHM.

Ihre nächsten Schritte zur Bewerbung: Die benötigten Unterlagen können bei der Studienberatung der FHM angefordert oder hier heruntergeladen werden. Bewerbungen für den B. Sc. Medienpsychologie sind ganzjährig möglich und werden in der Reihenfolge der Eingänge berücksichtigt.

Ihre Ansprechpartner

Nina Janice Braunert

Nina Janice Braunert, M.A.

Fachbereich Medien Bielefeld
Studienberatung
braunert@@fh-mittelstand.de
Fon: +49 521 96655180

Roxana Müller

Roxana Müller, M.A.

Marketing & Vertrieb Köln
Studienberatung
roxana.mueller@@fh-mittelstand.de
Fon: +49 221 258898101

Aimee Victoria Schneider

Aimee Victoria Schneider, M.A.

Marketing & Vertrieb Hannover
Studienberatung
schneider@@fh-mittelstand.de
Fon: +49 511 53358814

Susanne Brand

heute: Content Managerin bei der Hamburg Tourismus GmbH und Masterstudium an der Uni Hamburg

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In meiner Bachelorarbeit habe ich mich mit dem Thema „Schlauer schauen: Die Entwicklung des Video-on-Demand-Fernsehens und sein Beitrag zur Bildungsmotivation junger Erwachsener in NRW“ aus Sicht der Medienpsychologie beschäftigt. Das klassische lineare Fernsehen wird zusehends durch On-Demand-Angebote auf Youtube, Amazon Prime und Co. substituiert bzw. ergänzt. In meiner B.A. habe ich erforscht, ob und wie diese Kanäle zur persönlichen Weiterbildung genutzt werden können. Spezielle Informations- und Lernkanäle auf YouTube eignen sich zum Beispiel gut dafür. Allerdings zeigt das Ergebnis meiner Untersuchung, dass VoD-Inhalte in der jungen Zielgruppe vorwiegend zu Unterhaltungszwecken genutzt werden.

Carolin Göppert

heute: Account Director PR/ Kommunikationsberaterin, Agentur Brandzeichen in Düsseldorf

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Ich habe meine Bachelorarbeit zu einer Fragestellung der Medienpsychologie geschrieben, nämlich zum Thema „Eskapismus im Fernsehen – Eine Inhaltsanalyse zum Einsatz eskapistischer Elemente in TV -Serien“. Eskapismus bedeutet die Flucht aus dem Alltag und wird in den Medien oftmals als psychologisches Element genutzt, um den Zuschauer regelmäßig vor seinen Problemen des Alltags zu bewahren. Serien sind prädestiniert dafür, den Rezipienten in seinem Eskapismus zu fördern und somit an eine TV-Serie zu binden. Ich konnte herausstellen, dass besonders in den Kategorien Figurenkonzeption, Konzeption von Welten und Genre eine Vielzahl von eskapistischen Elementen zu finden sind. So werden beispielsweise Parasoziale Beziehungen zu Protagonisten oder Sehnsuchtswelten bewusst in TV-Serien eingeflochten.

Anna Katharina Schuppert

heute: Masterstudentin an der Universität Paderborn im Fach Medienwissenschaften

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Für meine Bachelorarbeit habe ich mich mit dem medienwissenschaftlichen Thema der „Wirkung von violenten Medieninhalten auf den Rezipienten“ beschäftigt. Dafür habe ich Fernsehbeiträge und deren Wirkung auf Kinder und Jugendliche untersucht. Um das ziemlich umfangreiche Themengebiet der Medienwirkungsforschung etwas einzugrenzen, analysierte ich zwei Wirkungstheorien anhand von bereits vorliegenden empirischen Studien. Dabei ließ sich herausfinden, dass die bekanntesten Theorien von teilweise völlig unterschiedlicher Wirkung ausgehen und dass die empirisch und statistisch korrekte Erforschung eines derart persönlichen und psychologischen Themas sehr schwierig ist. Die Medienwirkungsforschung interessierte mich auch noch über meinen Bachelorabschluss hinaus und so habe ich mich weiterführend mit dem Thema im Rahmen eines Seminars während meines Masterstudiums beschäftigt. Abschließend kann festgehalten werden, dass die Wirkung von gewalttätigen Medienhalten ein immer noch sehr aktuelles Forschungsgebiet der Medienpsychologie ist, das auf vielen individuellen Einflussfaktoren beruht, was das Thema so interessant und gleichzeitig sehr komplex macht.

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Unser Fachbereichs-Blog!
Wir zeigen Ihnen hier alles aus Lehr-, Projekt- und
Forschungs-Arbeiten rund um den Fachbereich Medien der Fachhochschule der Mittelstands (FHM).

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